Traditionelle Chinesische Medizin
Montag, 2. März 2009 | Autor: Helga
Traditionelle Chinesische Medizin auch bekannt als TCM
Die Traditionelle Chinesische Medizin wurde in China vor circa 2000 Jahren schriftlich festgehalten und von da an kontinuierlich weiterentwickelt. Dabei verbreitete sie sich über den gesamten ostasiatischen Raum. Unter Mao Zedong wurde diese Richtung der Medizin Mitte des neunzehnten Jahrhunderts staatlich vorangetrieben und es entstand erstmals die Bezeichnung Traditionelle Chinesische Medizin.
Zu den therapeutischen Verfahren gehören die Arzneimedizin, die Akupunktur mit der dazugehörigen Moxibustion, d. h. der Erwärmung der Akupunkturpunkte, die Massagetechniken Shiatsu und Tuina Anmo, Bewegungsübungen, wie Qi Gong und Tai Chi Chuan, sowie eine spezielle Diät. Diese Verfahren werden als die Fünf Säulen bezeichnet.
Eine Schlüsselrolle in der Traditionellen Chinesischen Medizin spielt das Qi, eine auf Gleichgewicht aufgebaute Dynamik des menschlichen Organismus. Ist dies gestört, versucht der Arzt die Ursache der Störung herauszufinden und zu behandeln. Liegt diese zum Beispiel im Herzen, wird von Herz-Qi gesprochen.
Das Gleichgewicht ist daneben auch in dem Begriffspaar Yin und Yang begründet. Diese beiden Begriffe bilden aber keine Gegensätze, sondern finden ihre wahre Bestimmung immer nur in der sinnvollen Akzeptanz und Ergänzung.
Die Traditionelle Chinesische Medizin wird inzwischen weltweit praktiziert, was vor allem für die Akupunktur gilt. Sie gilt dabei entweder als Alternativverfahren zur Schulmedizin oder ergänzt diese als Komplementärmedizin.
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