Qi Gong Kugeln
Freitag, 20. März 2009 | Autor: Helga
Qi Gong Kugeln – inneres Gleichgewicht wiederfinden
Die Qi Gong Kugeln, auch bekannt als Baodingkugeln, lassen sich ins Deutsche als „Kugeln zur Kräftigung der Gesundheit“ übersetzen. Gemeint sind damit innen hohle Kugeln mit einem Durchmesser von durchschnittlich vier bis fünf Zentimeter mit eingebauten Klangkomponenten.
Schon lange wird in der chinesischen Medizin Qi Gong zur Förderung und Erhaltung der Gesundheit praktiziert. Ein Set der chinesischen Qi Gong Kugeln besteht in der Regel aus zwei handbemalten Kugeln mit unterschiedlichen Klangfarben und einer Schatulle zur Aufbewahrung. Die zwei Kugeln erzeugen beim Gebrauch zwei unterschiedliche Töne, ursprünglich auch als Phönix-Ruf benannt, einen etwas höheren und einen tieferen. Dieses stehen für die weibliche und männliche Seite, auch bekannt als Yin und Yang. Die unterschiedlichen Klangfarben sollen das innere Gleichgewicht im Körper wieder herstellen und die Reflexzonen in den Händen anregen. Die Übungen verleihen Ruhe und Kraft, das vegetative Nervensystem wird reguliert und Schlafstörungen, Stress- und Unruheerscheinungen mindern sich. Auch physiologisch werden die Qi Gong Kugeln als Koordinationstraining für Hand und Finger, sowie der allgemeinen Beweglichkeit eingesetzt.
Bereits während der chinesischen Ming-Dynastie wusste man den Gebrauch der Qi Gong Kugeln zu schätzen. Heute setzt man sie zur unterstützenden Behandlung bei Arthrose in Finger- oder Schultergelenken ein. Die Kugeln sind auch bekannt unter der Bezeichnung Baoding-Kugeln. Tragen sie diesen Namen, so stammen sie aus der Stadt Baoding in einer chinesischen Provinz namens Herbei.
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