Positives Denken
Mittwoch, 4. März 2009 | Autor: Helga
Positives Denken – wirkt das wirklich?
Positives Denken soll Menschen helfen, glücklicher und erfolgreicher zu sein.
Die Methode des Positiven Denkens geht davon aus, dass eine positive Erwartungshaltung das Eintreten einer positiven Entwicklung begünstigt. Entsprechend der These der „self-fulfilling prophecy“ (selbst erfüllende Prophezeiung) wird angenommen, dass erwarteter Erfolg zu tatsächlichem Erfolg führt, erwarteter Misserfolg hingegen zu tatsächlichem Misserfolg.
Vertreter des Positiven Denkens sehen in der Methode auch positive Auswirkungen auf das seelische und körperliche Befinden, sowie auf geistige Fähigkeiten, etwa die Merkfähigkeit. Im Ergebnis seien positiv Denkende im Berufsleben erfolgreicher, da Aufgaben und Herausforderungen grundsätzlich als Chance begriffen würden, nicht aber als Risiko. Dies begünstige Mut und Kreativität bei der Bewältigung der Aufgaben.
Für die Entwicklung zwischenmenschlicher Beziehungen bewerten Befürworter des Positiven Denkens die Methode ebenfalls als erfolgsfördernd. Positives Denken vermindere Misstrauen und begünstige einen freundlichen und vertrauensvollen Umgang miteinander. Positiv denkende Menschen seien darüber hinaus wegen ihrer offenherzigen und freundlichen Art für Gleichgesinnte sehr viel attraktiver, für negativ denkende Zeitgenossen hingegen weniger attraktiv.
Kritiker der Methode des Positiven Denkens bezweifeln die Funktionsfähigkeit dieser Methode. Nach ihrer Auffassung sei ein Mensch nicht grundsätzlich auf Erfolg programmierbar. Es komme vielmehr auch auf die Persönlichkeit des Menschen an. Es wird von Kritikern nicht in Zweifel gezogen, dass Positives Denken glücklicher mache, jedoch hinterfragen sie, ob positiv Denkende grundsätzlich erfolgreicher sind, oder sich nur einer Erfolgsillusion hingeben.
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