Sinn des Lebens

Gesprächstherapie

Samstag, 14. Februar 2009 | Autor:

Heilung durch eigene Erkenntnisse mit der Gesprächstherapie



Eine Gesprächstherapie ist eine Form der Heilbehandlung von seelischen Erkrankungen und wird beispielsweise in der Psychoanalyse, der Psychotherapie oder bei psychofunktionellen Behandlungen im Rahmen der Ergotherapie eingesetzt. Daher ist eine genaue Klärung der seelischen Erkrankung notwendig. Der Hausarzt überweist den Patienten an einen Neurologen, der verschiedene Untersuchungen vornimmt und anschließend eine Empfehlung für eine Therapieform ausspricht. Nun beginnt die schwierige Suche nach einem passenden Behandler. Grundsätzlich hat der Patient ein Anrecht auf fünf von der Krankenkasse bezahlte Versuche, unter denen in aller Regel bereits ein Therapeut ist, mit dem eine Zusammenarbeit vorstellbar ist.

In der Gesprächstherapie, die durchaus über einige Jahre durchgeführt werden kann, steht der Patient im Vordergrund. Die zur Verfügung stehende Sitzungszeit von 45 Minuten kann der Patient selbst gestalten und nutzen. Der Therapeut übernimmt die Aufgabe des aufmerksamen Zuhörers und stellt ggf. Fragen, die dem Patienten gedanklich weiterhelfen sollen. Dabei können die verschiedensten Hilfsmittel, wie beispielsweise das Malen, hinzugezogen werden. Das Ziel einer guten Gesprächstherapie ist die Heilung des Patienten durch eigene Erkenntnisse. Ein Therapeut führt seinen Klienten mit unterstützender Hilfe, gibt Sicherheit und Geborgenheit.

Eine Gesprächstherapie sollte immer von gut geschulten Therapeuten durchgeführt werden, die allerdings in den meisten Fällen nicht sofort verfügbar sind, sondern Wartelisten führen. Es lohnt sich aber zu warten, denn der Schaden, den ein ungenügend ausgebildeter Behandler anrichten kann, ist ungleich größer.

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