Sinn des Lebens

Die Freundschaft

Die Freundschaft braucht Vertrauen



Echte Freunde hat man nur wenige im Leben. Manche Menschen bezeichnen wir als Freunde und müssen Jahre später schmerzlich feststellen, dass sie vermutlich nie richtige Freunde gewesen sind. Aber was macht nun die Freundschaft aus?

Freundschaft hat nichts mit der Häufigkeit persönlicher Treffen zu tun, sondern zeigt sich in Situationen, in denen sich die meisten Menschen von einem abwenden, zum Beispiel beim Verlust des Arbeitsplatzes oder in Krankheitssituationen. Dann steht einem ein richtiger Freund zu Seite und hilft, ohne eine Gegenleistung dafür zu erwarten. Freundschaft basiert auf Vertrauen und Verständnis. Allerdings beinhaltet dies auch, dass man auf die ehrliche Meinung des Freundes hoffen darf – auch wenn sie manchmal unangenehm ist.

Bereits Kinder knüpfen im Sandkasten die ersten Freundschaften. Sie lernen, diese zu pflegen und konstruktiv Probleme zu lösen. Positive Beziehungen zu anderen Kindern stärken die sozialen Kompetenzen. Manche dieser Sandkastenfreundschaften halten über Jahre hinweg und sind mitunter wichtiger als partnerschaftliche Beziehungen. Leider sind solche Freundschaften eher eine Seltenheit, da man sich ständig im Leben weiterentwickelt und Freundschaften seit frühesten Kindertagen aufgrund unterschiedlicher Interessenlagen der Freunde rasch erkalten können.

Der Volksmund besagt, die Freundschaft zwischen Mann und Frau kann es nicht geben. Sicherlich mag ein kleines Fünkchen Wahrheit in dieser Bauernweisheit stecken. Allerdings kennt wahre Freundschaft keine Alters-, Religions- oder Nationalitätengrenzen und trennt schon gar nicht zwischen den Geschlechtern.

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