Der Weg zu sich selbst - die Selbstfindung
Der Weg zur Selbstfindung beginnt mit dem Fragen. Man muss zunächst eine Bestandsaufnahme machen und sich fragen, wer man ist, was in seinem Leben gut, was schlecht läuft und was man alles hat. Nur wer weiß, wo er steht, kann auch herausfinden, wo es hingehen soll. Der zweite Schritt besteht darin, sich von falschen Vorbildern und Leitfiguren zu befreien. Ich möchte so reich, schön, erfolgreich, begehrt sein wie… ist eine Herangehensweise, die aus einem eine Kopie eines anderen macht aber nicht zu sich selbst führt. Hat man sich von diesen falschen Vorbildern befreit, gilt es, an ihre Stelle neue Ziele zu setzen. Man muss sich Ziele setzen, die man erreichen möchte. Dies können ganz einfache Dinge sein, wie, dass man sportlicher werden, mehr reisen oder einen Partner finden will. Man muss sich ganz individuell entscheiden, was man im Leben erreichen möchte und sich klare, realistische und machbare Ziele zur Selbstfindung setzen. Dabei sollte man aber nie aus den Augen verlieren, was man bereits hat und das Kind mit dem Bade ausschütten. Als nächstes gilt es, sich an das Erreichen der Ziele zu wagen. Auch hier sollte man kleinschrittig anfangen und nicht sofort zu viel erwarten. Eine halbe Stunde spazieren zu gehen ist sinnvoller, als sich sofort für einen Marathon anzumelden. Ein Wochenendtrip aufs Land ist sinnvoller, als einen Kredit für eine Weltreise aufzunehmen. Freundschaften zu schließen ist sinnvoller, als sofort den Partner fürs Leben zu suchen. Diese kleinen Ziele erfüllen sich nämlich schneller, machen Mut, geben Energie und bringen einen zu den großen Zielen. Stück für Stück wird man dadurch zu der Person, die man gerne sein möchte.