Die innere Zufriedenheit finden
Die innere Zufriedenheit: ein langer Weg zum Gleichgewicht
Die innere Zufriedenheit eines Menschen hängt von unendlich vielen Faktoren ab. Insbesondere ist die Mentalität des Einzelnen der Schlüssel, der für ihn oder sie zu innerer Zufriedenheit führt. Alle Menschen sind, obgleich sie nach außen anders sprechen, zu annähernd 80 % – 90 % emotional zu motivierende und handelnde Menschen. Somit sind die
wesentlichen Gefühle wie Liebe, Hass, Hunger, Durst, Müdigkeit, Lust, etc. entscheidend für unsere Bereitschaft, aktiv zu werden. Im Gegensatz dazu stehen natürlich in uns auch passive Bereitschaften, wie Faulenzen, träumen, nichts zu tun, etc. dagegen. Erschwerend kommen dazu unsere intellektuellen und sozialen Bedürfnisse, die in dieses System einzuordnen sind. Für viele Menschen spielen auch religiöse und spirituelle Aspekte in ihrem Leben eine Rolle. Diese Aufzählung würde sich nun beliebig fortsetzen lassen; zur inneren Zufriedenheit tragen sie nur bei, wenn sie angemessen berücksichtigt werden. Viele Philosophen haben sich mit der inneren Zufriedenheit auseinandergesetzt. In diesem Begriff steckt das Wort Frieden, also Frieden, den man in sich selbst empfindet. Diese innere Zufriedenheit im engeren Sinne erreicht man nur durch Ausgleich. Stellt man sich eine Waage vor, dann gilt es die eine Waagschale mit aktiven Elementen zu füllen, die andere mit passiven Elementen des eigenen Charakters. In der Mathematik heben sich Plus und Minus auf, sie bilden bei gleichen Zahlen ein Gleichgewicht. Genau so ist es mit der inneren Zufriedenheit; sie zu erhalten, bedeutet, sensibel auf die eigenen Gefühle, Gedanken, körperlichen Triebe und seelischen Dränge zu achten. Nur im Ausgleich dieser kategorischen Eigenschaften finden wir als Menschen den Einklang mit allem, die innere Zufriedenheit.
